Seit meiner Jugend beschäftigen mich Fragen rund ums Mensch-Sein.
Mit dem Start als Elektroingenieur nahm meine berufliche Laufbahn einen sehr rationalen Beginn. Erst die spätere Begegnung mit Menschen mit schwerer geistiger und mehrfacher Behinderung brachte mich zurück zu meinem ursprünglichen Interesse am Wesen des Menschen. Es folgten das Studium in klinischer Sozial-und Heilpädagogik und anschliessend mehrere Jahre mit Leitungsverantwortung auf Stufe Wohngruppe und Wohnheim. Ende 2018 wagte ich den Schritt in die berufliche Selbständigkeit.
Die Ausbildung zum Seelenzentrierten Coach bei Sabina Wyss liess meinen Wunsch, direkt mit Menschen zu arbeiten wiederaufleben. Weitere wichtige Erfahrungen auf dem Weg zu mir sammelte ich in Rückführungen bei Rita Zeier, in systemischen Aufstellungen bei Evelyne Steinemann und anderen, in diversen Kursen für spirituelles Bewusstsein bei Thomas und Jeannette Vogel, einem tantrischen Jahrestraining bei Peter Schröter und Doris Christinger. Die Ausbildung zum spirituellen Sterbebegleiter bei Veetman und Sukhi Masshöfer hat mich erfahren lassen, dass Leben und Sterben eins sind, sie gehören zusammen, bedingen einander, wie das Ein- und das Ausatmen.
«Ausatmen ist Tod, Einatmen ist Leben […].
Wenn du aufhörst auszuatmen, kannst du nicht einatmen. Wenn du aufhörst zu sterben, kannst du nicht leben.»
«Wenn du in jedem Augenblick stirbst und wiedergeboren wirst,
wirst du in der Lage sein, das Leben zu leben und auch den Tod zu leben.
Und darum geht es in der Spiritualität wirklich:
den Tod intensiv zu leben, das Leben intensiv zu leben,
beide so leidenschaftlich zu leben, dass nichts ungelebt zurückbleibt, nicht einmal der Tod.
Wenn du Leben und Tod total lebst, dann wirst du verwandelt.»
(Osho: Tod – der Höhepunkt des Lebens)
Im Lehrgang Lomi-Bodywork bei Gisela Stähli hat sich für mich ein Kreis geschlossen. Hier kann ich alles, was ich bis jetzt erlernt, erfahren und erkannt habe, vereinen und vertiefen.
Heute arbeite ich als Handwerker-Allrounder, LomiLomi-Mann, Seelenzentrierter Coach und Prozessbegleiter.
Wer ich bin, ist eine Frage, die viele Antworten kennt. Mein Lebensziel hingegen wird für mich je länger, je deutlicher: ich möchte mit meinem Herz schauen und mich von seiner Weisheit leiten lassen.
«Es gibt keine grössere Kraft als die Kraft der Liebe. Sie überwindet den Hass, wie das Licht die Finsternis.»
(Martin Luther King)
Meine Aufmerksamkeit richtet sich weniger auf das, was sich auf den ersten Blick zeigt, sondern viel mehr darauf, was im Verborgenen schlummert, erlöst und zum Erblühen gebracht werden möchte.